Rechtschreibung macht Spaß: Lernen 3.0

Sinn und Unsinn von Rechtschreibung

Ist Rechtschreibung überhaupt wichtig? Geht es dabei vielleicht nicht einfach nur um Schulmeisterei? Über Rechtschreibung wurden schon viele kontroverse Diskussionen geführt.

Michel Korrowski schreibt in Facebook: „…Korrekte Rechtschreibung ist für mich ein absolutes Muss. Dazu gehört bei persönlichen Anschreiben oder E-Mails auch die korrekte Schreibweise des Namens. Beides hat für mich auch mit Respekt zu tun, aber natürlich auch mit einer guten Außenwirkung… Genauso schlimm finde ich die immer weiter ausufernde falsche Verwendung des Wortes „weil“ statt „denn“, selbst bei Journalisten und anderen, die mit der deutschen Sprache gut umgehen können sollten. Noch schlimmer, wenn man das dann auch noch in gedruckter Form liest.“

Dagegen erachten viele Menschen Rechtschreibung als unnötiges Korsett, das die Kreativität behindert. Für diese Menschen empfiehlt sich ein Blick auf einen interessanten Artikel des Harvard Business Managers:  http://www.harvardbusinessmanager.de/meinungen/artikel/a-854609.html

Wir sind hingegen der Meinung, dass Rechtschreibung  Spaß machen kann. Als Kinder konnten wir das schon einmal, Dinge erlernen, die angeblich langweilig und uninteressant waren. Wir wussten schlicht und einfach nicht, dass es als stumpfsinning galt, diese Tatsachen zu lernen. Also liessen wir uns faszinieren und erforschten neue Territorien. Mit unserer Lauf-Lern-App ‚Rechtschreibung setzen wir genau bei diesem Spieltrieb und dieser Faszination an: https://itunes.apple.com/ch/app/rechtschreibung-app/id624448427?mt=8  und http://www.ribauxpartner.ch/rechtschreibung-und-lesen/app-beschreibung/

Viel Vergnügen beim Erkunden dieser neuen Lernmethode wünscht Ihnen Ihr Blogger

Claude Ribaux

Kunst des Nicht-Denkens 2: Sich in den Flow-Zustand begeben und dort bleiben

Warum ist es so wichtig, sich zu einer Tätigkeit hingezogen zu fühlen? Wie kann ich diese Hingerissenheit erzeugen und aufrecht erhalten? Wie kann es sein, dass einzelne Arbeiter nach einer ganzen Woche anstrengender Fliessbandarbeit fröhlich den Arbeitsplatz verlassen, während andere schon nach einem Arbeitstag verschlissen sind? Ganz einfach: Der Erste liebt seine Tätigkeit und zieht Energie daraus, während der Zweite nicht im Flow ist und deshalb zuviel Energie verbraucht.

Wer mit einer Tätigkeit verfliesst, ist im Flow-Zustand. Als Flow bezeichnet man das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit. In diesem Zustand besteht totale Harmonie, eine optimale Anpassung des inneren Erlebens und der Umwelt. Zeit spielt keine Rolle. Denken, Fühlen und Handeln sind in Übereinstimmung, und das Tun geht mühelos vonstatten.

Je mehr ich im Flow bin, desto motivierter für eine Verrichtung bin ich. Ich übe diese Beschäftigung aus, einfach weil es mir gefällt. Die Motivation dafür kommt von Innen, und es braucht keinerlei Anreize von Aussen, die mich motivieren müssten. Die Arbeit geht leicht vonstatten. Es ist sogar so, dass ich aus der Betätigung heraus Energie tanken kann.

Methode für intensiven Flow-Zustand 

Schritt 1: Betrachten Sie Ihre Aufgabe wie ein Spiel 

Wie in einem wirklichen Spiel braucht es ständige Rückmeldung. Beim Spiel geschieht dies meist über den Punktestand. So auch hier. Stellen Sie sich die Erledigung Ihrer Aufgabe wie ein sportliches Ziel vor, machen Sie sich die Hürden klar und legen Sie Regeln und Belohnungen fest. Organisieren Sie oft und schnell Feedback.

Schritt 2:  Behalten Sie Ihre Absicht im Hinterkopf

Während des Tuns denken Sie immer wieder daran, was dahintersteht. Was ist die Triebkraft hinter dem Ziel? Denken Sie daran: Das hier geht über das Tore-Schiessen oder Treffer-Erzielen hinaus. Wichtig ist der Grund, warum Sie Tore schiessen wollen.

Schritt 3: Konzentration

Bleiben Sie mit Ihren Gedanken ganz beim Tun. Falls Sie gedanklich abschweifen, haben Sie den Flow-Zustand wieder verlassen. Wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit dann wieder genau auf das, was Sie in diesem Moment sehen, hören, fühlen, riechen, z.B. auf die Struktur des Griffs im Fels in der Wand, die Sie durchklettern. Konzentrieren Sie sich wieder auf die vor Ihnen liegende Aufgabe und passen Sie den Schwierigkeitsgrad solange an, bis Sie sich wieder vollständig hineinbegeben haben.

Schritt 4: Übergeben Sie sich dem Geschehen

Das ist das wohl größte Geheimnis des gesamten Flow-Ablaufs. Sie werden feststellen, dass Sie einfach Spass an Ihrer Aufgabe haben; unnötige Anstrengungen oder Erzwingenwollen erübrigen sich. Sie befinden sich in einem gewissen Zustand der Zeitlosigkeit. Es gibt keinen Grund in diesem Moment darüber nachzudenken.

Schritt 5: Das Hochgefühl

Dieses Hochgefühl ergibt sich ganz natürlich aus den vier vorhergehenden Schritten. Auf einmal merken Sie, dass Sie sich in einem Zustand der Ekstase oder des Höhenflugs befinden. Es wird Ihnen bewusst. Jetzt befinden Sie sich wirklich im Flow.

Schritt 6: Spitzenleistungen

Der Zustand des Hochgefühls entsteht, weil das gesamte Gehirn mit eingebunden ist.  Alles schwingt auf einer Frequenz. Dieser Zustand ist unverkennbar. In diesem Zustand hat man das Gefühl, etwas zu bewirken, ohne wirklich zu denken; die Produktivität erreicht ungeahnte Höhen. Falls Sie Langeweile und Unruhe aus Ihrem Leben verbannen wollen, suchen Sie sich eine Aufgabe und schwingen Sie sich in den Zustand des „Flow“ hinein. Dabei ist es nicht wichtig, um welche Tätigkeit es sich hier handelt. Und denken Sie daran: Es ist ein Spiel. Bei diesem Spiel geht es um Belohnungen – nicht um Kritik.

Viele Höhenflüge und ein Aufgehen im Flow wünscht

Claude Ribaux

http://www.hypeflow.ch/  http://hypeflow.ch/blog/

Bücher dazu:
Flow: Das Geheimnis 
des Glücks. Von Mihaly 
Csikszentmihalyi. Verlag 
Klett-Cotta, 14. Aufl. 
2008. 424 Seiten. 
Flow im Beruf. Von Mihaly Csikszentmihalyi. 
Verlag Klett-Cotta 2004. 
312 Seiten.