Leistungssteigerung nach Aktivwach-Hypnose Kurs verblüffend

Leistungssteigerung nach Aktivwach-Hypnose Kurs verblüffend

Eben schreibt Marco Bertschinger

Hallo Claude


Meine ultimativen Erfolgserlebnisse! Performance extrem verbessert. Montag , 13.3. 2017, abends, Mountainbike: Standard-Trainingsparcours 18 km, Höhenmeter 532 Meter, Steigungsprozente 9-17%!, Konnte in Steigung 1-2 Ritzel (Gänge) größer fahren, Zeitverbesserung total 3 Min.23!


Mittwoch, 15.3.2017, Tagesausfahrt mit Rennrad, Veloclub VMC- Zürich-Albisrieden, 82 km, Steigung total 993 Meter, -% 5-11%. War mehrheitlich „bewusst“ im Flow. Habe mich im Feld (10 Fahrer) immer wieder etwas zurück fallen lassen, um die Kollegen nicht zu düpieren, am Berg natürlich nicht??! Sie wunderten sich, woher ich denn diese „Frühform“ her hätte!? Vermeintlicher kleiner Nachteil: Durch den Flow war ich verbal nicht so kommunikativ wie sonst.


Super! AWH (Aktivwach-Hypnose) funktioniert! Wenn das so weiter geht…!

Waoow!
Marco

Flow nach Aktivwach-Hypnose Kurs

Eben hat mein Kollege Jérôme Zimmer aus Luxemburg diese Mitteilung zu ‚Flow nach Aktivwach-Hypnose Kurs‘ veröffentlicht:

Zitat: „Lieber Claude, habe die Methoden vom Wochenende heute in der Praxis mal getestet und bin einfach begeistert. Möchte gerne diese wunderbare Erfahrung mit dir und den anderen teilen.

Habe heute Mittag eine Trainingseinheit auf dem Rennrad absolviert, die Teil eines Trainingsplans ist (Vorbereitung zu einem 24h-Rennrad Wettkampf im Juli).

Ich bin jemand, der sehr leicht in den Flow Zustand kommt, doch die Erfahrung von heute Mittag nach dem Aktivwach-Hypnose (AWH) Wochenende hat mich einfach sehr begeistert.

Permanent hatte ich beim Treten das Gefühl von einer konstanten Kraft mit Durchzugsvermögen. Es war ein Genuss dieses starke Flow Gefühl auszufahren. Es ist schwierig dieses Gefühl in Wörtern zu beschreiben. Es war ein Feuerwerk.  . Es war in etwa so, als ob mit den vielen Aktivwach-Hypnosen am Wochenende ein riesiger Flow-Speicher aufgefüllt wurde. Als ob ein Gummiband die nötige Spannung/Energie erhalten hätte, um diese Kraft heute auf die Strasse zu bringen!

Für mein Training machte ich  meine Heimstrecke von 42km mit 800 Höhenmetern. Der Trainingsplan sieht vor, dass ich pro Woche max. 1 Tag Ruhepause zwischen den Trainingseinheiten habe. Wegen der Ausbildung am Wochenende und der vielen Arbeit in der Praxis am Freitag, musste ich dieses Mal aber 3 Tage aussetzen. Normalerweise, wenn ich 2 bis 3 Tage in solch einer Phase der Rennvorbereitung pausiere, tue ich mich sehr schwer wieder ins Training zu kommen und fühle mich nicht fit. Die Beine sind dann schwer und faul 🙂 Doch heute nach diesen 3 Tagen Pause war es einfach unglaublich! Ich konnte 6 persönliche Rekorde verbessern!.

Zum Beispiel gibt es einen Berg, den ich meistens zum Schluss des Trainings fahre, um wieder nach Hause zu kommen. In diesem Segment (3,1 km/ 200Höhenmeter/ 6% Steigung) konnte ich mich gegenüber letzter Woche im Schnitt 2,5km/h verbessern und die Fahrzeit um 2.15 Min. reduzieren.

Einfach beeindruckend! Das Flow Gefühl war heute einfach viel stärker präsent und leichter abzurufen. Auch Schmerzveränderung unterwegs ging problemlos: Sobald ein Schmerz kam, war er sofort veränderbar. Es tauchten viele Bilder, die ich mir am Kurs visualisiert habe, beim Fahren wieder auf.

Vielen Dank Claude nochmals =)

Du hast einen Flow-Junkie erschaffen! Diese Methode wird bei mir in nächster Zeit definitiv sehr stark eingesetzt und erprobt! Als Selbsthypnose und bei den Klienten. Liebe Grüsse aus Luxemburg. Jerome   https://hypnose-zimmer.lu/jerome-zimmer/“ Zitatende

Einer gegen alle. Warum man kaum gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden kann

Was sind die Gründe dafür, dass man kaum gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden kann?

Das Gehirn ist hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt. Deshalb haben Suggestionen, die von Außen kommen, einen schweren Stand, ihre Wirksamkeit zu entfalten.

Vielerorts wird vor den Gefahren der Hypnose gewarnt. Unter wissenschaftlichem Blick entbehren diese Warnungen allerdings der empirischen Basis, weil kaum problematische Fälle dokumentiert sind, wo wirklich etwas Unerwünschtes passiert war.

Vom Standpunkt der modernen Hirnforschung aus erscheinen die Warnungen als  eher befremdend, denn es gilt: Einer gegen alle. Warum man kaum gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden kann. Der bekannte Berater Dr. Gunther Schmidt sagt z.B.:

„Die Erkenntnis … generell der modernen Hirnforschung belegen eindeutig, dass dies (die Vorstellung, dass man von Experten hypnotisiert werden kann) Vorurteile sind. Man kann letztlich niemanden völlig dazu bringen oder zwingen, ein Angebot von Außen gegen den eigenen Willen umzusetzen. Diese Zusammenhänge verdeutlicht z.B. auch G.Roth sehr eindrücklich, wenn der darauf hinweist, dass der assoziative Cortex wesentlich mehr Verbindungen innerhalb aufweist als nach außerhalb. … Allein im assoziativen Cortex gibt es wohl 500 Billionen Verbindungen. Daraus kann der Schluss gefolgert werden: „… dass sich dieses System auf Grund seiner hochgradigen Binnenverdrahtung im Wesentlichen mit sich selbst beschäftigt. Reize und Informationen dringen zwar von Außen in das System hinein, und Erregungen verlassen es, aber dieser Effekt ist verschwindend klein gegenüber dem internen Geschehen“. Jede Fremdsuggestion wirkt nur als selbstgesteuert umgesetzte Idee.“ (Schmidt 2013, S.15.*)

Eine von Außen kommende Suggestion oder irgendein Vorschlag ist also allein in Konkurrenz mit hunderten von Millionen von Prozessen, die im Gehirn jederzeit laufen. Wir sind hauptsächlich mit uns selbst beschäftigt. Von da her ist die Idee, dass man im hypnotischen Zustand den eigenen Willen vollständig verliere, nicht haltbar. Im Gegenteil:

Es stellt sich die Frage, warum sich die Idee, man sei in Hypnose willenlos jemandem ausgeliefert, so hartnäckig seit über 250 Jahren und gegen alle wissenschaftlichen empirischen Erkenntnisse halten kann.

Einige der Gründe:

Hypnose ist zu günstig. Hypnose bietet sehr wirksame therapeutische Verfahren, die andere Therapien zum Teil überflüssig machen. Sie ist zudem vergleichsweise kosteneffizient und damit den Machtgruppen in einem Gesundheitssystem, das sich dank hohen Kosten am Leben hält, ein Dorn im Auge.

Aber viel wichtiger: Hypnose macht frei von Gesellschaftskonventionen. Die meisten Gruppen, Familien, Organisationen verfügen über das ihnen sehr eigene System, ihre Mitglieder in einen Trancezustand zu bringen und in diesem Zustand Inhalte zu vermitteln. D.h. jede Familie, jede Organisation, jede religiöse Gruppe, einzelne Berufsstände möchten eine exklusive Methode anbieten, wie die Menschen in einen Trancezustand gelangen können. Sie verkaufen dann ihre Methode als die allein Glück bringende. Aufgrund dieser Tatsachen ist es verständlich, dass viele religiöse Gruppierungen Hypnose ablehnen. Sie schätzen es nicht, wenn ihre Mitglieder über eine Vielfalt an Zugängen zum Unterbewusstsein verfügen. Denn dadurch würden solche Gruppe den Anspruch verlieren, den allein selig machenden Weg zum Glück zu weisen. Wer diesem Anspruch widerspricht oder ihm gar eine andere Methode entgegensetzt, muss demzufolge unterdrückt werden. So kommt es, dass vielen Gruppierungen die humanitäre Hypnose ein Dorn im Auge ist.

Warum Hypnose den eigenen Willen stärkt statt schwächt:

Hypnose ermöglicht eine Vielfalt von Methoden, die eigenen Quellen des Unterbewussten anzuzapfen, und eröffnet auch den Zugang zu mentalen Zuständen, in denen Lernen sehr effektiv ist. Wenn ich diese Zugänge selbst beeinflussen kann, erhöhe ich meine Wahlfähigkeit und Unabhängigkeit und bin von da her weniger leicht beeinflussbar, als wenn ich mich einer einzigen Methode unterwerfe.

(*) Schmidt, Gunther (2013): Einführung in die hypnosystemische Therapie und Beratung, Carl Auger Verlag, Heidelberg.

Kunst des Nicht-Denkens 2: Sich in den Flow-Zustand begeben und dort bleiben

Warum ist es so wichtig, sich zu einer Tätigkeit hingezogen zu fühlen? Wie kann ich diese Hingerissenheit erzeugen und aufrecht erhalten? Wie kann es sein, dass einzelne Arbeiter nach einer ganzen Woche anstrengender Fliessbandarbeit fröhlich den Arbeitsplatz verlassen, während andere schon nach einem Arbeitstag verschlissen sind? Ganz einfach: Der Erste liebt seine Tätigkeit und zieht Energie daraus, während der Zweite nicht im Flow ist und deshalb zuviel Energie verbraucht.

Wer mit einer Tätigkeit verfliesst, ist im Flow-Zustand. Als Flow bezeichnet man das völlige Aufgehen in einer Tätigkeit. In diesem Zustand besteht totale Harmonie, eine optimale Anpassung des inneren Erlebens und der Umwelt. Zeit spielt keine Rolle. Denken, Fühlen und Handeln sind in Übereinstimmung, und das Tun geht mühelos vonstatten.

Je mehr ich im Flow bin, desto motivierter für eine Verrichtung bin ich. Ich übe diese Beschäftigung aus, einfach weil es mir gefällt. Die Motivation dafür kommt von Innen, und es braucht keinerlei Anreize von Aussen, die mich motivieren müssten. Die Arbeit geht leicht vonstatten. Es ist sogar so, dass ich aus der Betätigung heraus Energie tanken kann.

Methode für intensiven Flow-Zustand 

Schritt 1: Betrachten Sie Ihre Aufgabe wie ein Spiel 

Wie in einem wirklichen Spiel braucht es ständige Rückmeldung. Beim Spiel geschieht dies meist über den Punktestand. So auch hier. Stellen Sie sich die Erledigung Ihrer Aufgabe wie ein sportliches Ziel vor, machen Sie sich die Hürden klar und legen Sie Regeln und Belohnungen fest. Organisieren Sie oft und schnell Feedback.

Schritt 2:  Behalten Sie Ihre Absicht im Hinterkopf

Während des Tuns denken Sie immer wieder daran, was dahintersteht. Was ist die Triebkraft hinter dem Ziel? Denken Sie daran: Das hier geht über das Tore-Schiessen oder Treffer-Erzielen hinaus. Wichtig ist der Grund, warum Sie Tore schiessen wollen.

Schritt 3: Konzentration

Bleiben Sie mit Ihren Gedanken ganz beim Tun. Falls Sie gedanklich abschweifen, haben Sie den Flow-Zustand wieder verlassen. Wenden Sie Ihre Aufmerksamkeit dann wieder genau auf das, was Sie in diesem Moment sehen, hören, fühlen, riechen, z.B. auf die Struktur des Griffs im Fels in der Wand, die Sie durchklettern. Konzentrieren Sie sich wieder auf die vor Ihnen liegende Aufgabe und passen Sie den Schwierigkeitsgrad solange an, bis Sie sich wieder vollständig hineinbegeben haben.

Schritt 4: Übergeben Sie sich dem Geschehen

Das ist das wohl größte Geheimnis des gesamten Flow-Ablaufs. Sie werden feststellen, dass Sie einfach Spass an Ihrer Aufgabe haben; unnötige Anstrengungen oder Erzwingenwollen erübrigen sich. Sie befinden sich in einem gewissen Zustand der Zeitlosigkeit. Es gibt keinen Grund in diesem Moment darüber nachzudenken.

Schritt 5: Das Hochgefühl

Dieses Hochgefühl ergibt sich ganz natürlich aus den vier vorhergehenden Schritten. Auf einmal merken Sie, dass Sie sich in einem Zustand der Ekstase oder des Höhenflugs befinden. Es wird Ihnen bewusst. Jetzt befinden Sie sich wirklich im Flow.

Schritt 6: Spitzenleistungen

Der Zustand des Hochgefühls entsteht, weil das gesamte Gehirn mit eingebunden ist.  Alles schwingt auf einer Frequenz. Dieser Zustand ist unverkennbar. In diesem Zustand hat man das Gefühl, etwas zu bewirken, ohne wirklich zu denken; die Produktivität erreicht ungeahnte Höhen. Falls Sie Langeweile und Unruhe aus Ihrem Leben verbannen wollen, suchen Sie sich eine Aufgabe und schwingen Sie sich in den Zustand des „Flow“ hinein. Dabei ist es nicht wichtig, um welche Tätigkeit es sich hier handelt. Und denken Sie daran: Es ist ein Spiel. Bei diesem Spiel geht es um Belohnungen – nicht um Kritik.

Viele Höhenflüge und ein Aufgehen im Flow wünscht

Claude Ribaux

http://www.hypeflow.ch/  http://hypeflow.ch/blog/

Bücher dazu:
Flow: Das Geheimnis 
des Glücks. Von Mihaly 
Csikszentmihalyi. Verlag 
Klett-Cotta, 14. Aufl. 
2008. 424 Seiten. 
Flow im Beruf. Von Mihaly Csikszentmihalyi. 
Verlag Klett-Cotta 2004. 
312 Seiten.

Schwerelos in Trance. Aktivwacher Höhenflug im Coaching

„Da sitze ich jetzt einfach an meinem Tisch und lasse es aus mir herausschreiben. Es ist so toll, wie es mir einfach immer leichter fällt, und es automatisch vorangeht, schwerelos in Trance:  aktivwacher Höhenflug.“

„Mit diesem warmen Sicherheitsgefühl im Bauch spüre ich meine eigene Wucht beim Führen meines Teams. So können wir auch schwierigste Aufgaben direkt zu lösen anfangen.“

„Wenn ich bei meiner Strategieentwicklung stecken bleibe, hole ich mir wie berauscht auf dem Trampolin die nötigen Ideen für den Durchbruch.“

„Ich weiss jetzt, wie ich es schaffe, bei zunehmendem Druck immer mehr diesen inneren Katapult zu spüren, die Kraft, die mich dazu bringt, mich noch mehr in die Sache reinzubeissen und mir erlaubt, meine gesamte Leistungsfähigkeit abzurufen.“

Schwerelos in Trance: Was steckt dahinter? Wie gelange ich immer wieder in solche Zustände des Höhenflugs? Haben wir diese Trancezustände nicht alle schon erlebt?  Dass wir beim Laufen oder anderen intensiven Tätigkeiten zu einem Höhenflug ablegen (runners‘ high)? Können Sie sich an Momente in Ihrem Leben erinnern, wo Sie wie hingerissen und konzentriert  bei etwas waren und alles einfach ohne Anstrengung lief? Ja, irgendwie kennen wir das, wenn plötzlich alles automatisch zu gehen scheint.

Arbeitsinstrument für Aktivwach-Hypnose

Arbeitsinstrument für Aktivwach-Hypnose

Wenige Menschen wissen jedoch, dass wir bewusst auf den Höhenflug gehen können. Im Coaching ‚Aktivwacher Höhenflug‘ machen wir uns Power-Zustände für unser Weiterkommen zunutze, etwa für einen öffentlichen Auftritt oder das Verfassen eines Textes. Dabei finden fliesst unsere Inspiration, und die Motivation steigt.

Die systematische Erzeugung des Höhenflugs entstammt der Aktivwach-Hypnose. Sie entsteht aus körperlicher Aktivität heraus, z.B. auf einem Ergometer. Dank der Suggestion von Wärme, Leichtigkeit und Frische gerät der Trainierende auf dem Trainingsgerät in eine zunehmend euphorische Verfassung. Der Trancezustand entsteht aus der Kombination von Bewegung und Suggestion. Ist der Höhenflug endlich erreicht, fängt die eigentliche Arbeitsphase an. Ich kann dann etwa:

  • üben, mit Begeisterung zu lernen;
  • die mentale Härte erzeugen, damit ich mich locker und spielerisch durchbeissen kann;
  • mich vom möglichen Quantensprung nach Abschluss der Ausbildung hinreissen lassen, so dass es mich da hin zieht;
  • das Schreiben einer Masterarbeit, von einer trockenen Pflicht in eine selbstvergessene, faszinierende Beschäftigung verwandeln;
  • spezifische Inhalte verstehen und memorisieren, z.B. Rechtschreibregeln;
  • den Zugang zu meiner Spiel- und Spassfähigkeiten wieder freilegen;
  • meine Kreativität für neue Ideen anzapfen, etwa meinen Geist auf eine innere Schatzsuche schicken oder mich in meiner vorgestellten Lieblingslandschaft speziellen Geistesblitzen aussetzen;
  • meine neue Business-Strategie verankern, indem ich das erwünschte neue Führungsverhalten auf eine neue Art systematisch skizziere und eintrainiere.

mit Leichtigkeit

Ihr Claude André Ribaux

http://www.hypeflow.ch/  http://hypeflow.ch/blog/

http://www.ribauxpartner.ch/aktuell/

http://www.clauderibaux.ch/coaching/hohenfluge/

http://www.clauderibaux.ch/kurse/aktivwach-hypnose/

 

Was ich von Roger Federer, Bandler und Milton Erickson fürs Coaching lernte

Präzise und elegant folgen sich die Schläge. Wenn Sie sich ein Spiel mit Roger Federer anschauen, gibt es da irgendwann einen Moment, wo ein Coach in Erscheinung tritt? Ganz gleich wie oft man sich schon einen Match des Tennis-Champions angeschaut hat, nur selten hat man etwas über einen Coach erfahren.

Hier ist Federer die Hauptperson, sonst niemand. Das ist absolut klar. Trotzdem weiss man, dass Roger Federer regelmässig Coaching für sich beansprucht. Was habe ich als Coach von Roger Federer fürs Coaching gelernt? Lektion 1: Der Coach bleibt im Hintergrund. Er handelt für Aussenstehende unsichtbar. Und Lektion 2: Bei Spitzenkräften kommt ein Coach ausschliesslich für sehr spezielle Aufgaben zum Einsatz, sowie Lektion 3: Selbst die weltbesten Sportler nehmen die Dienste von Coachs in Anspruch.

In meiner Primarschule sammelte der Lehrer jeweils die schlimmsten Fehler aus den Aufsätzen, angeblich sollten wir davon lernen. Ich hatte in einem Aufsatz über unsere Berufswünsche geschrieben, dass ich Teenager werden wollte, hatte aber Manager gemeint. Natürlich haben wir gelacht, und die Erzeuger des Fehlers mussten sich schämen. Doch: Haben wir wirklich auf diese Art schreiben gelernt? Richard Bandler ist einer der Mitbegründer des NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren). Wie kein anderer haben seine Schriften mir die Augen dafür geöffnet, dass es darauf ankommt, auf das zu achten, was die Besten richtig machen. Lerne von dem, was funktioniert, nicht von dem, was nicht läuft. Wem etwa vor einer Prüfung aus Angst die Motivation schwindet, der kann von sich selbst lernen, wie er eine solche Herausforderung in anderen Situationen erfolgreich gemeistert hat, z.B. beim Reiten. Deshalb Lektion 4: Lerne von dem, was in Dir oder bei anderen schon funktioniert.

Haben Sie auch schon bemerkt, dass Dinge, die Sie unbedingt wollen, genau dann nicht kommen, wenn es Sie wirklich drängt. Kaum hingegen lassen Sie los, fliegt Ihnen genau das vorher Gewollte automatisch zu. Milton Erickson, einer der begnadetsten Therapeuten des 20 Jahrhunderts hat längt bemerkt, dass Menschen nicht immer leicht beeinflussbar sind. Wie kein anderer hat er es verstanden, genau jene Momente zu finden, wo er mit kleinstem Aufwand das grösste mögliche Resultat erzielen konnte. Fazit Lektion 5: Warte auf den richtigen Moment.

Während ich im Hintergrund bleibe und für sehr spezielle Aufgaben herbeigezogen werde, habe ich gelernt, dass gerade die Besten zur Optimierung einen Coach beiziehen. Dabei ist die Aufmerksamkeit auf das gerichtet, was funktioniert.

Wozu schreibe ich diesen Blog?

In diesem Blog möchte ich Erkenntnisse aus dem Bereich des Coachings austauschen, Fragen beantworten und mich Kommentaren stellen. Echte Coaching-Fälle sollen einen Blick in die tägliche Praxis gewähren und Diskussionen provozieren, zudem aktuelle Coaching-Anliegen identifizieren.

Was bringt mich dazu?

Seit 25 Jahren ermögliche ich es – entweder in der Funktion als Führungskraft oder als Coach -Menschen in z.B. sehr anspruchsvollen und entfernten Umgebungen  ihr Bestes in sich zu finden und sich glücklich zu betätigen. Natürlich habe ich dadurch auch sehr Vieles lernen und erleben dürfen. Als Dank soll ein Teil dieser Erfahrung für mehr Menschen verfügbar gemacht werden.

Ihr

Claude André Ribaux

Ja, ich will weiter über interessante Inhalte informiert werden. Bitte kontaktieren Sie mich in diesem Fall über die Rubrik Kontakt.