Tinnitus Erfahrungen (4)

Einige Leserinnen und Leser haben mir auf meine verschiedenen Artikel zum Tinnitus geantwortet und ihre Tinnitus Erfahrungen und Eindrücke geschildert. Da es sich hierbei um Spezialistinnen und Spezialisten im Themengebiet handelt, möchte ich Ihnen zwei der Feedbacks hier zu Verfügung stellen:

Zitat:

Feedback nach einer Coachingsitzung und der Lektüre einiger Artikel

„Danke für Deine Informationen, sie sind interessant ! Ich fand’s sehr spannend!! Vielleicht hast Du Interesse an einem  persönlichen Feedback zum Thema Tinnitus: ich hatte ja das Glück , mit ‚wingwave’  bei Dir …. arbeiten zu dürfen. Nun, meine Tinnitus Erfahrungen:

Also, mein Tinnitus hat sich dahingehend harmonisiert, dass er nicht mehr in meinem Kopf brüllt, sondern sich abgemildert hat, darüber bin ich sehr froh. Gottlob empfand ich ihn nie als fürchterlich störend, sondern dachte immer an ein Zikadenkonzert in der Provence; darum fiel es mir zuerst auch gar nicht auf: an einen Tinnitus dachte ich nie, nur an das Zirpkonzert = positiver Anker.  Nur mitten im Winter fiel es sogar mir auf, dass die Zikaden und Grillen eigentlich Pause hätten, nur eben nicht in meinem Kopf. Auch  wurde das Konzert schliesslich seeeeeehr laut – und da war ich froh, … einen Ausweg einschlagen zu können. Doch, das Zirpkonzert ist tatsächlich leiser geworden in meinen Ohren. Darüber bin ich natürlich sehr froh !  (– wenngleich ich natürlich nun  ab und zu faktisch in die Provence reisen werde, um das ganze Ferienfeeling wieder zu bekommen … das ist ja auch nicht schlecht … ).

Mir sind … weitere Optionen klar geworden, die bei Tinnitus eine Rolle spielen: meine Mutter hört ja schwer: sie erfährt eine deutliche Hörverbesserung, wenn ihr der Heilpraktiker die Nackenwirbel mit ‚cranio sacral’ Methoden und Entstressungstechniken ausrichtet. Das zeigt sich praktisch so: wenn ich Mutter hinfahre, versteht sie mich schlecht beim Plaudern im Auto, jedoch auf der Rückfahrt schwatzt sie mit mir, ohne dass sie den Kopf zu verrenken braucht, um bei mir von den Lippen abzulesen (besser abzuerraten und falsch zu interpretieren, das machte die Unterhaltung ja sooooooooo mühsam und anstrengend … ). Also auf der Rückreise sind wir taff am Schwatzen einfach so.  …

Sei also herzlich gegrüsst – und ich bin immerwieder interessiert an Deinen Fortschritten auf diesem sehr interessanten Gebiet ! A.B.“

Kommentar auf einen meiner Artikel:

Endlich wieder einmal ein Artikel der klar Bezug nimmt auch auf den seelisch/geistigen Aspekt im menschlichen Leben. Ich meine, dass sich die „normalen“ Menschen immer noch nicht bewusst sind, wie stark unser limbisches System, oder eben die Psyche, unser Verhalten und damit auch unsere Gesundheit steuert. Ich bin seit 16 Jahren als Kinesiologe tätig, und ich wundere mich immer wieder, wie wenig selbst in unseren Kreisen bekannt ist darüber, wie unser Gehirn funktioniert! Es ist oft unglaublich, wie wenig bei Störungen, gleich welcher Art, nach den wirklichen Ursachen gefragt wird. Und ausgerechnet die Schulmedizin gibt sich allzu schnell mit oberflächlichen Antworten zufrieden…

In meiner Arbeit mit den Menschen suche ich immer wieder nach der Prägung, nach dem Mechanismus, der zu einer Störung geführt hat. Erst nach diesem Bewusst-Worden-Sein, kann ich mit zum Beispiel kin. Techniken (und Anderen) einen Impuls zur Selbst-Heilung auslösen… Ich bedanke mich hiermit einfach bei Ihnen. In der Hoffnung, dass auch Sie möglichst viele Impulse bei vielen Tinnitus Erfahrungen auslösen können, damit diese Gesellschaft endlich erwacht und echte Heilung auf allen Gebieten erleben darf! Peter Schwegler, Praxis für Kinesiologie, Bewusst-Sein und Impulse, 8542 Wiesendangen“

Mit bestem Dank für diese Inputs

Claude Ribaux

 

 

Pollenallergie: Schnelle Stressauflösung mit modernen Methoden

Im Frühjahr werde ich oft gefragt, wie man mit Pollenallergien mental umgehen kann. Allergien gehören zu den häufigsten Irritationen. Als allergische Stressreaktionen treten besonders häufig Pollen-, Tierhaar-, Hausstaub-, Insektengift- und Nahrungsmittelallergien auf. Gerade im Frühling leiden viele Menschen darunter. Es ist bekannt, dass bei Menschen mit Allergien die Wahrnehmung und Informationsverarbeitung verändert sind. Sie bemerken z.B. schneller als andere schlechte Luftqualität, Gestank und Schmutz in Räumen oder reagieren mit stärkerem Juckreiz.

Zur Hilfe bei allergischen Reaktionen werden ständig neue Verfahren entwickelt. Unter den psychologisch orientierten Methoden sind v.a.  EMDR/wingwave und NLP besonders wirkungsvoll und gut dokumentiert.

Wie geht man dabei selbst vor? Die vier Schritte:

Schritt 1: Sammeln von Kraft und Sicherheit in einem geschützten Raum. Ich erinnere mich an oder ich stelle mir selbst einen sehr sicheren Raum vor, zu dem ich jederzeit zurück kehren kann. Tipp: Testen, wie es ist, da rein und raus zu gehen

Schritt 2: Aufbau eines visualisierten inneren Kinos. In dieser Phase richte ich mir selbst meinen eigenen Showraum fürs Lebenslernen ein. Für die Bearbeitung von allergischen Reaktionen eignet sich ein Kino, das die Zuschauer vor der Handlung besonders gut schützt. Dabei läuft hinter einer absolut stabilen Glaswand ein Film mit sich selbst als Hauptdarstellerin oder Hauptdarsteller. Später werde ich mir selbst – als ZuschauerIn im Kinosaal sitzend – zusehen, wie ich weit weg auf der der Leinwand hinter der Glaswand mit dem die Allergie auslösenden Stoff konfrontiert werde.

Schritt 3: In dieser Phase schaue ich mir nun zu, wie ich hinter dem Glas mit dem die Allergie auslösenden Stoff konfrontiert werde. Dabei schlage mir abwechselnd mit den Händen auf das rechte und linke Knie, so lange, bis der ehemals die Allergie auslösende Stoff im Bild nichts mehr bewirkt.

Schritt 4: Ich teste die Wirkung dieser Vorgehensweise, indem ich mich mit dem Allergen konfrontiere.

Bei starken Allergien ist es schwierig, diese Selbstbehandlung durchzuführen. Deshalb ist es dann sinnvoll mit einem Coach oder einer medizinischen Fachperson in Verbindung zu treten. Das Setting in der Zusammenarbeit mit einem Coach kann exakt den Sicherheitsbedürfnissen angepasst werden.

Weiterführende hilfreiche Links: http://www.clauderibaux.ch/coaching/wingwave/ Zudem: Claudia Erdmann stellt detailliert, für Experten nützlich, verschiedene Vorgehensweisen mit EMDR und NLP vor:  http://www.traumatherapie.de/users/erdmann/allergie.html Ebenso interessant ist Claudia Schneider de Assis Darstellung: www.schluss-mit-allergien.de Für NLP-Interessierte findet man hier die Information http://www.nlp-masterclass.de/nlp-format-schneller-allergieprozess-nach-robert-dilts/ oder http://www.psychoneuroimmunologie.com/article.php/Psychoallergologie-Dilts-Hypnose-NLP

Neue Erkenntnisse beim Testen wünsche ich.

Für weitere Informationen zur Verfügung stehend

Ihr

Claude Ribaux

Tinnitus: Ohrengeräusch als Autonomiesignal (Teil 1) aus der Coachingpraxis

Aus der Coaching-Praxis:

„Schon wieder dieses Pfeifen! Das habe ich nun, und es wird immer schlimmer. Warum muss ich nur immer dieses dumme Pfeifen haben? Was soll das? Verschwinde!“ Heute wird sich Frau Müller(*) ihres Ohrenpfeifens erstmals um 9.00 h gewahr. Sie erschrickt, bleibt für den Rest des Tages schlecht gelaunt und macht auf Einzelgängerin. Ihre Arbeitsleistung ist entsprechend schlecht, und sie wird zunehmend wütend über sich selbst:

Bei vielen Menschen nimmt das innere Geräusch ständig zu und wird immer unerträglicher, während es bei anderen auf merkwürdige Art irgendwie in den Hintergrund abtaucht. Frau Müller hatte Glück, denn sie konnte innerhalb von wenigen Wochen ihre normale Lebens- und Arbeitsqualität wieder herstellen.

Wie gelang ihr das, wo andere scheitern? Frau Müllers firmeninterne Personalberaterin instruierte, den Tinnitus vollumfänglich medizinisch abzuklären. Dann wies man sie auf die Möglichkeit der Bearbeitung des Ohrgeräusches hin. Unterstützt vom Lebenspartner hatte sie eine Coaching-Offerte wahrgenommen und einiges in ihrem Leben umgestellt. Sie hat gelernt, „dass man Pflanzen oft giessen muss, will man verhindern, dass sie verdorren.“ War sie vorher von Selbstzweifeln geplagt, weil die unrealistische Forderung „alle Faktoren zu berücksichtigen“ im Beruf wie auch in der Familie einfach unerfüllbar blieb, überprüft sie jetzt präzise die aufgelisteten Schwachstellen ihrer Projekte. Sie sorgt bei aller Hingabe für die Arbeit auch für sich selbst. Früher konnte es etwa geschehen, dass sie vom Morgen bis am Abend keinen Bissen zu sich nahm. Heute achtet sie auf ihre Körperbedürfnisse und gönnt sich mittags einen Imbiss. Merkwürdigerweise ist damit auch das Ohrgeräusch nicht mehr so wichtig.

Leider haben nicht alle Angestellten das Glück von Frau Müller. Ohne Hilfe durch seine Personalverantwortliche musste sich ein 35-jähriger Banker mit dem Geräusch und „der Tatsache einer sinkenden Lebens- und Arbeitsqualität“ abfinden.

Was ist Tinnitus überhaupt?

Wenn es klingelt, pfeift, brummt, rauscht oder ständig zischt im Ohr und es keine erkennbare Ursache dafür gibt, und wenn solche Geräusche im Kopf andauern und unangenehm sind, könnte es sich um einen Tinnitus handeln. Über 500 000 Menschen sind in der Schweiz vom Ohrengeräusch Tinnitus betroffen, davon 70 000 schwer. Wirtschaftlich relevant ist der Tinnitus wegen der Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit und Sozialkompetenz. Auffallend häufig ist Tinnitus bei Menschen, die eine tatsächliche Lärmbelastung mit angespannter Aufmerksamkeit verbinden, z.B. die Arbeit in Grossraumbüros oder Callcenters. Auch Lehrer, Musiker, Physiker in Kernkraftwerken, Manager und andere Dienstleister sind negativer Wahrnehmung des Eigengeräusches besonders ausgesetzt. Depressive Störungen mit Freudlosigkeit, Interessenverlust, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Antriebsminderung und sozialer Rückzug können die Folge sein. Die Schutzreaktionen auf den Tinnitus, d.h. die vom Gehirn geschaffenen Reaktionen auf das Geräusch sind ein weiteres Problem. Meist begleiten den Tinnitus Selbstbeschuldigungen, Wut, Hass auf sich selbst. Rund 1% der Tinnitusbetroffenen zieht sich vollständig zurück. Sie leben dann nicht mehr mit, sondern im Tinnitus.

Entstehung des Tinnitus

Manchmal entsteht Tinnitus durch äussere Einwirkung, einen Schuss, Schrei, laute Musik, oft jedoch wenn sich im sozialen Umfeld etwas stark ändert, etwa wenn ein neuer Chef eingesetzt wird, oder die Lebenspartnerin schwer erkrankt. Für einen Ehemann nahm der Tinnitus den Anfang, als sein Frau ihn verliess. Auch Konflikte am Arbeitsplatz und Mobbing spielen hier mit. Etwa die Versetzung in eine andere Abteilung, wo die Rolle noch ungeklärt ist und von Vorgesetzten nicht definiert wurde. Oder endlose Sitzungen, während denen immer das Gleiche lautstark besprochen wird, aber keine Chance besteht etwas zu verändern. Unklarheit und Unsicherheit in Beruf oder im Privaten können Tinnitus verursachen. Dieser kann zu Geräuschüberempflindlichkeit bis hin zu schweren Schlaf- bzw. Einschlafstörungen und Depressionen führen. Selbst wenn das Geräusch im Ohr aufhört, läuft der zentrale Regelkreis weiter. Man spricht daher von „zentralisiertem Tinnitus“, der dem Phantomschmerz von amputierten Gliedmassen gleicht.

Was kann man tun, um sich mit dem Tinnitus zu versöhnen? Wie kann ich den Stress umwandeln in ein Frühwarnsystem? Wie kann ich aus ‚rotem Lärm‘ ‚weisses Rauschen‘ machen?

Der Beantwortung solcher und ähnlicher Fragen gehen die folgenden Artikel zu diesem Thema nach. Der nächste beschreibt genau, was man tun soll/kann im Fall von Tinnitus, die weiteren beleuchten einzelne Behandlungsmethoden.

Ihr Claude Ribaux

Bei Interesse an weiteren Informationen zu diesem oder anderen ähnlichen Themen, kontaktieren Sie mich bitte über die Rubrik Kontakt.

(*) Name geändert.

wingwave® Informationsquellen im Netz

Seit ich 2004 mein Coaching-Portfolio durch die wingwave®-Zertifizierung erweiterte, werde ich gefragt, wo und wie man sich über wingwave® etwas vertiefter informieren kann. Hier deshalb ein paar Informationsquellen, welche ich über die Jahre immer wieder weiter gegeben hatte:

Die wingwave-Methode ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das für den Coachee spürbar und schnell zum Abbau von Leistungsstress und zur Steigerung von Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität führt. Erreicht wird dieser Ressourcen-Effekt durch eine einfach erscheinende Grundintervention: das Erzeugen von „wachen“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement), welche wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen http://www.clauderibaux.ch/coaching/wingwave/.

 

Entwickelt wurde das Verfahren von Cora und Harry Besser-Siegmund. Auf deren Homepage  http://wingwave.com findet man sehr viel Informationasmaterial. Hier sind auch einige Produkte erhältlich, die man sonst auf dem Markt nicht kaufen kann, z.B. Die wingwave-Musik CDs oder DVDs. Wer abnehmen möchte, findet ausreichend Material bei: http://shop.besser-siegmund.de/

Wer eine kompakte Darstellung der Methode sucht, ist bei Trainersearch gut bedient.  Dort findet man auch die Links zu Filmmaterial, das Cora und Hary Besser-Siegmund an der Arbeit zeigt.  Gute Darstellungen finden sich auch bei der bekannten Anwenderin Beatrice Ribaux  unter ‚Coaching‘.

Einige Videos zu wingwave®-Interventionen kann man über den Suchbegriff ‚wingwave‘ bei youtube herunterladen. Allerdings könnten einige dieser Videos mögliche Interessentinnen oder Interessenten auch abschrecken, weil das Verfahren als oberflächlich oder platt rüberkommt.

Eine profunde Auseinandersetzung mit wingwave® wird sich in erster Linie an den verschiedenen bei Junfermann erschienenen Publikationen orientieren. All diese Bücher von Cora und Harry Besser-Siegmund schaffen es, komplexe Sachverhalte leicht nachvollziehbar und kundenfreundlich darzustellen.

Christina Weigl hat auf ihrer Homepage ein paar Artikel/Interviews mit Cora Besser-Siegmund zum Herunterladen als pdf Datei umformattiert.  http://www.christina-weigl.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=65&Itemid=68

Eine interessante Anwendung in einer Forschung über Schlaflosigkeit findet man hier: http://www.dasschlafmagazin.de/archiv/zurueck-zum-schlaf-genuss.html

Nützlich sind auch meine Artikel zum Thema:

Tinnitus: So erkennen Sie den inneren Schrei! von Claude Ribaux erschienen in: KMU Business Magazin 12/2006. Download bei   http://wingwave.com unter Presse Artikel zu wingwave

Die innere Handbremse beim Lernen lösen von Claude André Ribaux  http://www.sko.ch/de/fachartikel/   beim Ausbilder-Verband, einer nationalen Berufsgruppe der Schweizer Kader Organisation SKO

Ihr Claude André Ribaux

 

Was ich von Roger Federer, Bandler und Milton Erickson fürs Coaching lernte

Präzise und elegant folgen sich die Schläge. Wenn Sie sich ein Spiel mit Roger Federer anschauen, gibt es da irgendwann einen Moment, wo ein Coach in Erscheinung tritt? Ganz gleich wie oft man sich schon einen Match des Tennis-Champions angeschaut hat, nur selten hat man etwas über einen Coach erfahren.

Hier ist Federer die Hauptperson, sonst niemand. Das ist absolut klar. Trotzdem weiss man, dass Roger Federer regelmässig Coaching für sich beansprucht. Was habe ich als Coach von Roger Federer fürs Coaching gelernt? Lektion 1: Der Coach bleibt im Hintergrund. Er handelt für Aussenstehende unsichtbar. Und Lektion 2: Bei Spitzenkräften kommt ein Coach ausschliesslich für sehr spezielle Aufgaben zum Einsatz, sowie Lektion 3: Selbst die weltbesten Sportler nehmen die Dienste von Coachs in Anspruch.

In meiner Primarschule sammelte der Lehrer jeweils die schlimmsten Fehler aus den Aufsätzen, angeblich sollten wir davon lernen. Ich hatte in einem Aufsatz über unsere Berufswünsche geschrieben, dass ich Teenager werden wollte, hatte aber Manager gemeint. Natürlich haben wir gelacht, und die Erzeuger des Fehlers mussten sich schämen. Doch: Haben wir wirklich auf diese Art schreiben gelernt? Richard Bandler ist einer der Mitbegründer des NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren). Wie kein anderer haben seine Schriften mir die Augen dafür geöffnet, dass es darauf ankommt, auf das zu achten, was die Besten richtig machen. Lerne von dem, was funktioniert, nicht von dem, was nicht läuft. Wem etwa vor einer Prüfung aus Angst die Motivation schwindet, der kann von sich selbst lernen, wie er eine solche Herausforderung in anderen Situationen erfolgreich gemeistert hat, z.B. beim Reiten. Deshalb Lektion 4: Lerne von dem, was in Dir oder bei anderen schon funktioniert.

Haben Sie auch schon bemerkt, dass Dinge, die Sie unbedingt wollen, genau dann nicht kommen, wenn es Sie wirklich drängt. Kaum hingegen lassen Sie los, fliegt Ihnen genau das vorher Gewollte automatisch zu. Milton Erickson, einer der begnadetsten Therapeuten des 20 Jahrhunderts hat längt bemerkt, dass Menschen nicht immer leicht beeinflussbar sind. Wie kein anderer hat er es verstanden, genau jene Momente zu finden, wo er mit kleinstem Aufwand das grösste mögliche Resultat erzielen konnte. Fazit Lektion 5: Warte auf den richtigen Moment.

Während ich im Hintergrund bleibe und für sehr spezielle Aufgaben herbeigezogen werde, habe ich gelernt, dass gerade die Besten zur Optimierung einen Coach beiziehen. Dabei ist die Aufmerksamkeit auf das gerichtet, was funktioniert.

Wozu schreibe ich diesen Blog?

In diesem Blog möchte ich Erkenntnisse aus dem Bereich des Coachings austauschen, Fragen beantworten und mich Kommentaren stellen. Echte Coaching-Fälle sollen einen Blick in die tägliche Praxis gewähren und Diskussionen provozieren, zudem aktuelle Coaching-Anliegen identifizieren.

Was bringt mich dazu?

Seit 25 Jahren ermögliche ich es – entweder in der Funktion als Führungskraft oder als Coach -Menschen in z.B. sehr anspruchsvollen und entfernten Umgebungen  ihr Bestes in sich zu finden und sich glücklich zu betätigen. Natürlich habe ich dadurch auch sehr Vieles lernen und erleben dürfen. Als Dank soll ein Teil dieser Erfahrung für mehr Menschen verfügbar gemacht werden.

Ihr

Claude André Ribaux

Ja, ich will weiter über interessante Inhalte informiert werden. Bitte kontaktieren Sie mich in diesem Fall über die Rubrik Kontakt.