Flow nach Aktivwach-Hypnose Kurs

Eben hat mein Kollege Jérôme Zimmer aus Luxemburg diese Mitteilung zu ‚Flow nach Aktivwach-Hypnose Kurs‘ veröffentlicht:

Zitat: „Lieber Claude, habe die Methoden vom Wochenende heute in der Praxis mal getestet und bin einfach begeistert. Möchte gerne diese wunderbare Erfahrung mit dir und den anderen teilen.

Habe heute Mittag eine Trainingseinheit auf dem Rennrad absolviert, die Teil eines Trainingsplans ist (Vorbereitung zu einem 24h-Rennrad Wettkampf im Juli).

Ich bin jemand, der sehr leicht in den Flow Zustand kommt, doch die Erfahrung von heute Mittag nach dem Aktivwach-Hypnose (AWH) Wochenende hat mich einfach sehr begeistert.

Permanent hatte ich beim Treten das Gefühl von einer konstanten Kraft mit Durchzugsvermögen. Es war ein Genuss dieses starke Flow Gefühl auszufahren. Es ist schwierig dieses Gefühl in Wörtern zu beschreiben. Es war ein Feuerwerk.  . Es war in etwa so, als ob mit den vielen Aktivwach-Hypnosen am Wochenende ein riesiger Flow-Speicher aufgefüllt wurde. Als ob ein Gummiband die nötige Spannung/Energie erhalten hätte, um diese Kraft heute auf die Strasse zu bringen!

Für mein Training machte ich  meine Heimstrecke von 42km mit 800 Höhenmetern. Der Trainingsplan sieht vor, dass ich pro Woche max. 1 Tag Ruhepause zwischen den Trainingseinheiten habe. Wegen der Ausbildung am Wochenende und der vielen Arbeit in der Praxis am Freitag, musste ich dieses Mal aber 3 Tage aussetzen. Normalerweise, wenn ich 2 bis 3 Tage in solch einer Phase der Rennvorbereitung pausiere, tue ich mich sehr schwer wieder ins Training zu kommen und fühle mich nicht fit. Die Beine sind dann schwer und faul 🙂 Doch heute nach diesen 3 Tagen Pause war es einfach unglaublich! Ich konnte 6 persönliche Rekorde verbessern!.

Zum Beispiel gibt es einen Berg, den ich meistens zum Schluss des Trainings fahre, um wieder nach Hause zu kommen. In diesem Segment (3,1 km/ 200Höhenmeter/ 6% Steigung) konnte ich mich gegenüber letzter Woche im Schnitt 2,5km/h verbessern und die Fahrzeit um 2.15 Min. reduzieren.

Einfach beeindruckend! Das Flow Gefühl war heute einfach viel stärker präsent und leichter abzurufen. Auch Schmerzveränderung unterwegs ging problemlos: Sobald ein Schmerz kam, war er sofort veränderbar. Es tauchten viele Bilder, die ich mir am Kurs visualisiert habe, beim Fahren wieder auf.

Vielen Dank Claude nochmals =)

Du hast einen Flow-Junkie erschaffen! Diese Methode wird bei mir in nächster Zeit definitiv sehr stark eingesetzt und erprobt! Als Selbsthypnose und bei den Klienten. Liebe Grüsse aus Luxemburg. Jerome   https://hypnose-zimmer.lu/jerome-zimmer/“ Zitatende

Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag

An Vorträgen oder an der Bar werde ich oft zum Thema Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag befragt. Hier sind einige der am häufigsten gestellten Fragen und Antworten. Selbstverständlich sind die Antworten nicht vollständig, sondern einfach Hinweise und Appetizers zum Weiterdenken.

Verhalten im öffentlichen Raum: Was mache ich, wenn mich das Verhalten von Fremden im Tram oder sonst im öffentlichen Raum nervt?

Antwort: Wenn ich nicht gut geschult bin, in solchen Situationen zu intervenieren, macht es mir Angst, etwas zu unternehmen. Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag bedeutet hier: Sich beser auf solche Herausforderungen vorbereiten. Dazu man sollte unbedingt einmal einen StattGewalt-Rundgang machen. Während dieses Rundgangs zeigen Schauspieler mögliche Reizsituationen, denen man mit Zivilcourage begegnen kann. Die TeilnehmerInnen des Rundgangs haben die Möglichkeit, für sich selbst auszutesten, welches Vorgehen angemessen wäre. http://www.stattgewalt.ch/ Leute, die in ihrer Jugend Kampfsport trainierten, haben übrigens in vielen Fällen gelernt, wie man eine Situation einschätzt. Ist es gefährlich oder nicht? Mit wem muss ich hier wie rechnen? Soll ich flüchten oder konfrontieren?

Unfaire Beurteilungssysteme: Was kann ich tun, wenn ich in einem Betrieb arbeite, wo die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich gegenseitig beurteilen müssen und einige darunter sich selbst zu positiv über andere erheben?

Solche Situationen treten in Organisationen und Firmen auf, wo das Mitarbeiternbeurteilungssystem vorschreibt, dass es ein par beste, ein paar durschnittliche und ebenso viele unterdurchschnittliche LeistungsträgerInnen gibt, unabhängig von der tatsächlich erbrachten Leistung. Die Idee hinter solchen Systemen ist meist der Wunsch, Teammitglieder zu Höchstleistungen anzutreiben. Dies führt zu Konsequenzen für die Kultur des Konfliktmanagements im betrieblichen Alltag. Denn das Problem dabei ist, dass man angeblich objektiv messbare Leistungen vergleicht, was jedoch in den meisten Betrieben schlicht unmöglich ist. Wenn ein Team insgesamt besser ist als andere, wird das in solchen Systemen nicht gewürdigt. Das ist etwa so, wie wenn der FC Basel in der Regionalliga spielen müsste, damit die durchschnittliche Körpergrösse der Spieler mit jenen der übrigen Clubs verglichen werden kann. Übrig bleibt eine Ellenbogen-Kultur unter den Teammitgliedern, was zu grösseren Kooperationsverlusten führt.  Was kann ich tun? Konstruktives Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag könnte hier mit einer Kostenanalyse beginnen. Eine Analyse solcher Beurteilungssysteme wäre z.T. sehr ernüchternd. Deshalb: Rechnen, was Abgänge, Demotivation und Ellenbogenkultur kosten. Bei jeder Sparrunde die Abschaffung des Beurteilungssystems als Sparmöglichkeit als ersten Punkt auf den Tisch bringen. Einen Conflict Audit vorschlagen, also die Durchführung einer Gesamtkostenanalyse der durch die Massnahme entstandenen Konflikte. (Die meisten werden sagen, man könne dies nicht so genau berechnen. Das stimmt nicht. Man kann die Gesamtkosten von Massnahmen berechnen, und selbst grobe, einfache Berechnungen würden zu erschreckenden Einsichten führen.)

Mangelnder Respekt am Arbeitsplatz: Was tue ich, wenn Leute nicht grüssen und allgemein nicht respektvoll mit mir umgehen?

Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag bedeutet hier: mit Humor konfrontieren.

Bsp. Während meines Studiums traf ich manchmal MitstudentInnen, mit denen ich tagsüber im Seminar noch heftig diskutierte, in einer Bar oder einem Restaurant, wo einige mich nicht zu kennen schienen. Meine Reaktion. Beim nächsten Treffen bin ich auf diese Personen zugegangen und habe sie besorgt gefragt: „Du Armer, brauchst Du eine Brille?“ Aus dieser Frage hat sich dann das Gespräch darüber ergeben, wie ich darauf gekommen bin, eben weil ich nicht gesehen wurde.

Oder: Loben

Mit den Ideen der Appeiciative Inquiry im Kopf LOBEN. Beispiel: Wenn ein Kollege am Morgen ins Büro kommt und niemanden begrüsst. „Also, ich muss Ihnen schon einmal sagen, wie sehr ich Sie bewundere. Sie kommen am Morgen ins Büro und sind bereits völlig auf die kommende Arbeit fokussiert. Sie schaffen es als einziger ohne sich vom Gutenmorgengrüssen ablenken zu lassen, zur Kaffeemaschine zu gelangen und von dort sofort bei vollster Konzentration an Ihren Tisch zu gelangen. Was müsste ich tun, damit ich es wie Sie schaffe, diese ewigen Sozialkontakte auszublenden?“

Mobbing am Arbeitsplatz. Kann ich das im Team lösen? Wann muss ich dritte aussenstehende Stellen, z.B. HR, beiziehen?

Was passiert, wenn jemand andere runtermacht und dieser jemand der Vorgesetzte ist? Wie kann ich mich dagegen zur Wehr setzen? Was ist eine konstruktive Handlung für sinnvolles Konfliktmanagement im betrieblichen Alltag?

Mobbing oder Bossing sollte möglichst bald adressiert werden. Oft ist es das kollektive Schweigen, die innerbetriebliche Omerta, die den Mobbenden recht gibt, nicht explizit aber duch die Haltung der schweigenden Mehrheit. Eine Diktatur lässt sich nur so lange aufrecht erhalten, bis die erste Stimme sich gegen die Gruppenmeinung erhebt. Diese einzelne Meldung gibt anderen, die sich ihrer Sache auch nicht ganz sicher sind, die Möglichkeit sich auch abweichend zu verhalten.

Zähne zu zeigen, ist immer gut. Unterschwellig wird dann die Botschaft vermittelt: Bis hierher und nicht weiter.

Wenn ich intern die Situation parteisch anspreche, natürlich in typischer, wolhlgeformter Ich-Form, kann das Betroffenheit auslösen. „Es kommt mir vor, als ob XY immer niedergemacht und kritisiert würde, auch wenn es oft nicht wirklich einen wirklichen Anlass dafür gibt. Kann es ein, dass mein sehr subjektiver Eindruck richtig ist und dass XY nach anderen Massstäben gemessen wird? Gibt es Gründe dafür?“….

Man kann die Situation auch in allparteilicher Manier ansprechen: „Für das Weiterkommen jedes Teams ist es wichtig, Kritik und Lob in ausgewogener Form zu verteilen. Können wir sehr bald eine Standortbestimmung machen, die in dieser Hinsicht aufzeigt, wo wir stehen?“ Aufgrund der Analyse kann man dann weiter Fragen stellen.

Für jene, die es gerne direkt haben, gibt es die Möglichkeit, schwammige Aussagen oder Angriffe zu hinterfragen. „Wann genau, wie genau, unter welchen Umständen, zu welcher Zeit, unter Anwesenheit welcher Personen?“ etc. Solche Fragen sind für Mobbende sehr unangenehm und können zu einer Klärung führen.

Falls einfache Massnahmen intern nicht weiterbringen, sind aussenstehende Stellen beizuziehen. Hier zeigt sich eine besondere Herausforderung des Konfliktmanagements im betrieblichen Alltag. Denn von diesem Moment an wird es etwas riskanter. Das HR ist nicht in jedem Betrieb völlig unabhängig. Auch gibt es nur in wenigen Organisationen Ansprechstellen. Es ist daher sinnvoll, von Zeit zu Zeit ein Zwischenzeugnis zu verlangen, um sofort für alternative Bewerbungen frei zu sein.

Virtuelle Gewalt, Cybermobbing. Was tun?

Es gibt auf dem Internet schon ziemlich viele Hinweise über mögliche Strategien bei Cybermobbing. http://news.skppsc.ch/de/category/cyber-mobbing/

Als Sofortmassnahmen empfehle ich:

Personen sofort aus dem Netzwerk entfernen.

Beim Anbieter der Plattform melden und erwähnen, dass man den eigenen Anwalt mit der Betreuung der Angelegenheit beauftragt habe.

Falls man selbst Webmaster ist, sofort massregeln und ausschliessen oder mit Ausschluss drohen.

Wer Fragen zu ähnlichen Themen oder Konfliktbearbeitung allgemein hat, kann sich gerne bei mir melden.

Ihr Blogger

Claude André Ribaux

Konflikte erkennen

Der Alltag

Ich komme ins Büro, und mein Kollege hat zum hundertsten Mal seine Dokumente auf meiner Ablage liegen lassen und trotz meiner Hinweise nichts fürs Aufräumen unternommen. Das macht mich ungeduldig und wütend.

Oder, angenommen, ich treffe meine Berufskolleginnen für die Wochensitzung. Alle küssen sich, ich werde knapp mit Händedruck begrüsst.

Oder, ich fühle mich immer unwohl dabei, wenn ich bedenke, dass diese spezielle Person an der nächsten Sitzung teilnimmt. Ich ertappe mich beim Gedanken zu hoffen, dass diese Person nicht kommt. Dieses Unwohlsein hat mir schon in der Nacht zuvor den Schlaf geraubt.

Stellen Sie sich vor, Sie betreten einen Raum, z.B. Ihr Büro, und sofort befällt Sie eine tiefe Beklemmung, die Sie sich nicht erklären können. Es ist diejenige Beklemmung aufgrund derer Sie eigentlich am Morgen schon nicht aufstehen wollten.

Wer kennt sie nicht? Die kleinen Blockaden oder Konflikte, die uns immer wieder beschleichen. Das sind die Konflikte, die dafür sorgen, dass die Motivation sinkt und Vieles keine Freude mehr macht.

Konflikte erkennen: Was ist ein Konflikt?

Das Thema Konflikt ist sehr einfach und anspruchsvoll zur gleichen Zeit. Konflikte gibt es überall, und wir wollen ihnen am liebsten ausweichen. Wir alle sprechen davon und ergeben uns in Vorstellungen davon, was ein Konflikt ist. Selten definieren wir genau, worum es sich hier spezifisch handelt.

So können wir Konflikte erkennen, hier die Definition: Vereinfacht, für die Praxis können wir festhalten, daß ein sozialer Konflikt vorliegt, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Mindestens 2 Personen (Parteien) sind beteiligt.
  • Die Personen haben etwas miteinander zu tun, sie interagieren miteinander.
  • Die Personen haben unterschiedliche Meinungen, Gefühle, Werte oder Ziele.
  • Die Meinungen, Gefühle, Werte oder Ziele behindern sich gegenseitig.
  • Mindestens eine Person erlebt eine Beeinträchtigung.

(vgl. Judy Korn/Thomas Mücke: Gewalt im Griff, S. 84)

„Ein Konfliktzustand kann ganz allgemein als ein Spannungszustand beschrieben werden, der dadurch entsteht, dass zwischen zwei oder mehreren Parteien unvereinbare Gegensätze in bezug auf ein bestimmtes Gut vorhanden sind.“

Frank R. Pfetsch: Konflikt und Konfliktbewältigung. Beispiele für Formen zwischenstaatlicher Auseinandersetzungen. Stuttgart 1994, S. 2.

Woran merke ich, dass ein Konflikt im Anzug ist?

Wenn ich Konflikte erkennen will, ist der beste Sensor die eigene Wahrnehmung, v.a. die der eigenen Emotionen. Immer, wenn ich den Eindruck habe, ich oder eine andere Person seien nicht willkommen. Oder, wenn ich in einer bestimmten Umgebung Gefühle des Unwohlseins habe, oder mich etwas intensiv an unangenehme Erfahrungen erinnert, kann es gut sein, dass ein Konflikt am Entstehen ist. Das gilt etwa auch in dem Moment, wo ich bemerke, dass ich mir wünschte, eine andere Person würde schweigen, wäre abwesend, oder jemand sollte ihr jetzt einmal die Meinung sagen oder sie dazu bringen, den Mund zu halten. Anzeichen für Konflikte können sehr vielfältig sein, z.B. Blockaden bestimmten Personen gegenüber oder Gefühle der Verunsicherung in Anwesenheit oder beim Gedanken an bestimmte Personen.

Konflikt als Realitätskonstruktion

In Konfliktsituationen baue ich mir eine neue soziale Realität, die des Konflikts. In dieser Realität gibt es Gegner, Alliierte, Taktiken, Vorurteile, stereotype Gedanken. F.Glasl hat den Prozess der Realitätskonstruktion in der Konflikteskalation hervorragend dargestellt. Dieses Modell ist weitherum bekannt und soll hier nicht nochmals dargestellt werden. Weniger oft dokumentiert werden die Taktiken, die zur Eskalation und zu De-Eskalation führen.

Statt gegeneinander zu kämpfen gut zusammen arbeiten. Was ich dafür tun kann.

Den Zusammenhalt und die Begeisterung in einem Team herzustellen, kann sehr einfach sein. Mit den von R.Dilts dokumentierten Vorgehensweisen, die jedem Teammitglied die notwendige Wertschätzung entgegen bringen, lassen sich Höchstleistungen in einem guten sozialen Klima erbringen. Das grosse Problem hiermit ist: Die Massnahmen sind extrem kostengünstig, sofort umsetzbar und schnell wirksam. Wer es trotz niedriger Kosten anwenden möchte, zögere nicht.

Mit besten Grüssen

Claude André Ribaux

Tinnitus Erfahrungen (4)

Einige Leserinnen und Leser haben mir auf meine verschiedenen Artikel zum Tinnitus geantwortet und ihre Tinnitus Erfahrungen und Eindrücke geschildert. Da es sich hierbei um Spezialistinnen und Spezialisten im Themengebiet handelt, möchte ich Ihnen zwei der Feedbacks hier zu Verfügung stellen:

Zitat:

Feedback nach einer Coachingsitzung und der Lektüre einiger Artikel

„Danke für Deine Informationen, sie sind interessant ! Ich fand’s sehr spannend!! Vielleicht hast Du Interesse an einem  persönlichen Feedback zum Thema Tinnitus: ich hatte ja das Glück , mit ‚wingwave’  bei Dir …. arbeiten zu dürfen. Nun, meine Tinnitus Erfahrungen:

Also, mein Tinnitus hat sich dahingehend harmonisiert, dass er nicht mehr in meinem Kopf brüllt, sondern sich abgemildert hat, darüber bin ich sehr froh. Gottlob empfand ich ihn nie als fürchterlich störend, sondern dachte immer an ein Zikadenkonzert in der Provence; darum fiel es mir zuerst auch gar nicht auf: an einen Tinnitus dachte ich nie, nur an das Zirpkonzert = positiver Anker.  Nur mitten im Winter fiel es sogar mir auf, dass die Zikaden und Grillen eigentlich Pause hätten, nur eben nicht in meinem Kopf. Auch  wurde das Konzert schliesslich seeeeeehr laut – und da war ich froh, … einen Ausweg einschlagen zu können. Doch, das Zirpkonzert ist tatsächlich leiser geworden in meinen Ohren. Darüber bin ich natürlich sehr froh !  (– wenngleich ich natürlich nun  ab und zu faktisch in die Provence reisen werde, um das ganze Ferienfeeling wieder zu bekommen … das ist ja auch nicht schlecht … ).

Mir sind … weitere Optionen klar geworden, die bei Tinnitus eine Rolle spielen: meine Mutter hört ja schwer: sie erfährt eine deutliche Hörverbesserung, wenn ihr der Heilpraktiker die Nackenwirbel mit ‚cranio sacral’ Methoden und Entstressungstechniken ausrichtet. Das zeigt sich praktisch so: wenn ich Mutter hinfahre, versteht sie mich schlecht beim Plaudern im Auto, jedoch auf der Rückfahrt schwatzt sie mit mir, ohne dass sie den Kopf zu verrenken braucht, um bei mir von den Lippen abzulesen (besser abzuerraten und falsch zu interpretieren, das machte die Unterhaltung ja sooooooooo mühsam und anstrengend … ). Also auf der Rückreise sind wir taff am Schwatzen einfach so.  …

Sei also herzlich gegrüsst – und ich bin immerwieder interessiert an Deinen Fortschritten auf diesem sehr interessanten Gebiet ! A.B.“

Kommentar auf einen meiner Artikel:

Endlich wieder einmal ein Artikel der klar Bezug nimmt auch auf den seelisch/geistigen Aspekt im menschlichen Leben. Ich meine, dass sich die „normalen“ Menschen immer noch nicht bewusst sind, wie stark unser limbisches System, oder eben die Psyche, unser Verhalten und damit auch unsere Gesundheit steuert. Ich bin seit 16 Jahren als Kinesiologe tätig, und ich wundere mich immer wieder, wie wenig selbst in unseren Kreisen bekannt ist darüber, wie unser Gehirn funktioniert! Es ist oft unglaublich, wie wenig bei Störungen, gleich welcher Art, nach den wirklichen Ursachen gefragt wird. Und ausgerechnet die Schulmedizin gibt sich allzu schnell mit oberflächlichen Antworten zufrieden…

In meiner Arbeit mit den Menschen suche ich immer wieder nach der Prägung, nach dem Mechanismus, der zu einer Störung geführt hat. Erst nach diesem Bewusst-Worden-Sein, kann ich mit zum Beispiel kin. Techniken (und Anderen) einen Impuls zur Selbst-Heilung auslösen… Ich bedanke mich hiermit einfach bei Ihnen. In der Hoffnung, dass auch Sie möglichst viele Impulse bei vielen Tinnitus Erfahrungen auslösen können, damit diese Gesellschaft endlich erwacht und echte Heilung auf allen Gebieten erleben darf! Peter Schwegler, Praxis für Kinesiologie, Bewusst-Sein und Impulse, 8542 Wiesendangen“

Mit bestem Dank für diese Inputs

Claude Ribaux

 

 

Sich Respekt verschaffen: Wie verhindern, dass die Affen den Zoo regieren?

Was mache ich, wenn mein Anwalt scheinbar die Gegenseite unterstützt und dabei jeden Tag teurer wird? Wie verhalte ich mich, wenn sich bei mir als Trainer plötzlich ein Teilnehmer als selbsternannter Haupttrainer aufführt? Welche Haltung hilft mir, mich durchzusetzen?

“Ich lasse die Affen doch nicht den Zoo regieren.” Das war die Reaktion von F.Bormann, eines Chefs der Eastern Airlines, als er Mitte der 1980er Jahre aufgefordert wurde, die Arbeiter mehr in die Entscheidungsfindung des Konzern einzubeziehen. Heute hat sich das genau ins Gegenteil gedreht. Die früher menschenverachtende Haltung den Angestellten gegenüber wurde abgelöst von der Idee des völlig demokratischen, hierarchielosen, hochinnovativen und flexiblen Betriebs (1). Alle bestimmen mit bei allen Entscheidungen und sind nach diesem Modell aus dem Inneren heraus motiviert, für den Betrieb alles zu geben. Alle sind nett zueinander, und immer gleicher Meinung. Es existiert nichts Schlimmeres als Konflikte, die es glücklicherweise nicht gibt.

Eine paradiesische Vorstellung, die leider nur am Menschen scheitert. Denn nach wie vor gibt es Machtverhältniss, die durch die ‘Alles ist gleich-Haltung’ nur verwischt werden. Dadurch entsteht Verwirrung.

Wenn ich meinem Anwalt gegenüber keine klare Haltung einnehme und ihn nicht als Serviceleister für meine Bedürfnisse sehe, oder wenn meine Ärztin über ihre Probleme mit ihrem Sohn spricht, statt mit der Untersuchung voran zu machen, verwischen sich die Rollengrenzen in den Verhältnissen der Menschen zueinander.

Oft wird argumentiert, man sollte vor allem authentisch, ehrlich, offen sein! Doch: Möchte sich wirklich jemand von einem Arzt behandeln lassen, der ganz ehrlich und offen über seine privaten Probleme erzählt, seine authentischen Gefühle zeigt, etwa dass er heute gar kein Interesse an einer Krankengeschichte hat? Möchte jemand eine Führungskraft haben, die morgens ihren authentischen Ärger mit ihrem pubertierenden Sohn serviert oder ganz offen und ehrlich die Meinung sagt? Wir wünschen professionelle MitarbeiterInnen, die in ihrer Rolle klar sind,  die berechenbar sind.  Einforderbares und berechenbares Rollenverhalten ist ein guter Schutz gegen Willkür und Verletzungen. Wenn wir in Organisationen oder in unserem sozialen Umfeld Vertrauen aufbauen wollen, dann sind klar definierte und vereinbarte Rollen der beste Weg dazu. Vertrauen reduziert Komplexität, weil es die Erwartungen an das künftige Verhalten anderer beschreibt. Rollen schaffen damit Vertrauen, Sicherheit und Berechenbarkeit. Sie sind für Menschen und Organisationen lebensnotwendig.

In meinen Coachings geht es oft darum, diese Verhältnisse zu klären. Das heisst, seine eigenen Interessen erkennen und durchsetzen.

Es geht also in erster Linie darum, für sich selbst die Rolle des Arztes, Anwalts, Handwerkers, Architekten zu klären. Dabei ist v.a. festzustellen, ob ein Dienstleister hauptsächlich als Dienstleister operiert, oder ob ein Kursteilnehmer sich wie ein Kursteilnehmer benimmt. Falls es zu Verletzungen dieser Grund-Rollen kommt, entsteht Verwirrung. Stellen Sie die richtigen Verhältnisse wieder her.

Viel Vergnügen bei der Vereinfachung Ihres Lebens wünscht Ihnen

Claude André Ribaux

Quellen: (1) Kühl, Stefan: Wenn die Affen den Zoo regieren. Die Tücken der flachen Hierarchien. Frankfurt a.M.1995.

wingwave® Informationsquellen im Netz

Seit ich 2004 mein Coaching-Portfolio durch die wingwave®-Zertifizierung erweiterte, werde ich gefragt, wo und wie man sich über wingwave® etwas vertiefter informieren kann. Hier deshalb ein paar Informationsquellen, welche ich über die Jahre immer wieder weiter gegeben hatte:

Die wingwave-Methode ist ein Leistungs- und Emotions-Coaching, das für den Coachee spürbar und schnell zum Abbau von Leistungsstress und zur Steigerung von Kreativität, Mentalfitness und Konfliktstabilität führt. Erreicht wird dieser Ressourcen-Effekt durch eine einfach erscheinende Grundintervention: das Erzeugen von „wachen“ REM-Phasen (Rapid Eye Movement), welche wir Menschen sonst nur im nächtlichen Traumschlaf durchlaufen http://www.clauderibaux.ch/coaching/wingwave/.

 

Entwickelt wurde das Verfahren von Cora und Harry Besser-Siegmund. Auf deren Homepage  http://wingwave.com findet man sehr viel Informationasmaterial. Hier sind auch einige Produkte erhältlich, die man sonst auf dem Markt nicht kaufen kann, z.B. Die wingwave-Musik CDs oder DVDs. Wer abnehmen möchte, findet ausreichend Material bei: http://shop.besser-siegmund.de/

Wer eine kompakte Darstellung der Methode sucht, ist bei Trainersearch gut bedient.  Dort findet man auch die Links zu Filmmaterial, das Cora und Hary Besser-Siegmund an der Arbeit zeigt.  Gute Darstellungen finden sich auch bei der bekannten Anwenderin Beatrice Ribaux  unter ‚Coaching‘.

Einige Videos zu wingwave®-Interventionen kann man über den Suchbegriff ‚wingwave‘ bei youtube herunterladen. Allerdings könnten einige dieser Videos mögliche Interessentinnen oder Interessenten auch abschrecken, weil das Verfahren als oberflächlich oder platt rüberkommt.

Eine profunde Auseinandersetzung mit wingwave® wird sich in erster Linie an den verschiedenen bei Junfermann erschienenen Publikationen orientieren. All diese Bücher von Cora und Harry Besser-Siegmund schaffen es, komplexe Sachverhalte leicht nachvollziehbar und kundenfreundlich darzustellen.

Christina Weigl hat auf ihrer Homepage ein paar Artikel/Interviews mit Cora Besser-Siegmund zum Herunterladen als pdf Datei umformattiert.  http://www.christina-weigl.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=65&Itemid=68

Eine interessante Anwendung in einer Forschung über Schlaflosigkeit findet man hier: http://www.dasschlafmagazin.de/archiv/zurueck-zum-schlaf-genuss.html

Nützlich sind auch meine Artikel zum Thema:

Tinnitus: So erkennen Sie den inneren Schrei! von Claude Ribaux erschienen in: KMU Business Magazin 12/2006. Download bei   http://wingwave.com unter Presse Artikel zu wingwave

Die innere Handbremse beim Lernen lösen von Claude André Ribaux  http://www.sko.ch/de/fachartikel/   beim Ausbilder-Verband, einer nationalen Berufsgruppe der Schweizer Kader Organisation SKO

Ihr Claude André Ribaux

 

Schwerelos in Trance. Aktivwacher Höhenflug im Coaching

„Da sitze ich jetzt einfach an meinem Tisch und lasse es aus mir herausschreiben. Es ist so toll, wie es mir einfach immer leichter fällt, und es automatisch vorangeht, schwerelos in Trance:  aktivwacher Höhenflug.“

„Mit diesem warmen Sicherheitsgefühl im Bauch spüre ich meine eigene Wucht beim Führen meines Teams. So können wir auch schwierigste Aufgaben direkt zu lösen anfangen.“

„Wenn ich bei meiner Strategieentwicklung stecken bleibe, hole ich mir wie berauscht auf dem Trampolin die nötigen Ideen für den Durchbruch.“

„Ich weiss jetzt, wie ich es schaffe, bei zunehmendem Druck immer mehr diesen inneren Katapult zu spüren, die Kraft, die mich dazu bringt, mich noch mehr in die Sache reinzubeissen und mir erlaubt, meine gesamte Leistungsfähigkeit abzurufen.“

Schwerelos in Trance: Was steckt dahinter? Wie gelange ich immer wieder in solche Zustände des Höhenflugs? Haben wir diese Trancezustände nicht alle schon erlebt?  Dass wir beim Laufen oder anderen intensiven Tätigkeiten zu einem Höhenflug ablegen (runners‘ high)? Können Sie sich an Momente in Ihrem Leben erinnern, wo Sie wie hingerissen und konzentriert  bei etwas waren und alles einfach ohne Anstrengung lief? Ja, irgendwie kennen wir das, wenn plötzlich alles automatisch zu gehen scheint.

Arbeitsinstrument für Aktivwach-Hypnose

Arbeitsinstrument für Aktivwach-Hypnose

Wenige Menschen wissen jedoch, dass wir bewusst auf den Höhenflug gehen können. Im Coaching ‚Aktivwacher Höhenflug‘ machen wir uns Power-Zustände für unser Weiterkommen zunutze, etwa für einen öffentlichen Auftritt oder das Verfassen eines Textes. Dabei finden fliesst unsere Inspiration, und die Motivation steigt.

Die systematische Erzeugung des Höhenflugs entstammt der Aktivwach-Hypnose. Sie entsteht aus körperlicher Aktivität heraus, z.B. auf einem Ergometer. Dank der Suggestion von Wärme, Leichtigkeit und Frische gerät der Trainierende auf dem Trainingsgerät in eine zunehmend euphorische Verfassung. Der Trancezustand entsteht aus der Kombination von Bewegung und Suggestion. Ist der Höhenflug endlich erreicht, fängt die eigentliche Arbeitsphase an. Ich kann dann etwa:

  • üben, mit Begeisterung zu lernen;
  • die mentale Härte erzeugen, damit ich mich locker und spielerisch durchbeissen kann;
  • mich vom möglichen Quantensprung nach Abschluss der Ausbildung hinreissen lassen, so dass es mich da hin zieht;
  • das Schreiben einer Masterarbeit, von einer trockenen Pflicht in eine selbstvergessene, faszinierende Beschäftigung verwandeln;
  • spezifische Inhalte verstehen und memorisieren, z.B. Rechtschreibregeln;
  • den Zugang zu meiner Spiel- und Spassfähigkeiten wieder freilegen;
  • meine Kreativität für neue Ideen anzapfen, etwa meinen Geist auf eine innere Schatzsuche schicken oder mich in meiner vorgestellten Lieblingslandschaft speziellen Geistesblitzen aussetzen;
  • meine neue Business-Strategie verankern, indem ich das erwünschte neue Führungsverhalten auf eine neue Art systematisch skizziere und eintrainiere.

mit Leichtigkeit

Ihr Claude André Ribaux

http://www.hypeflow.ch/  http://hypeflow.ch/blog/

http://www.ribauxpartner.ch/aktuell/

http://www.clauderibaux.ch/coaching/hohenfluge/

http://www.clauderibaux.ch/kurse/aktivwach-hypnose/