Lernen 3.0

Lernen 3.0, was ist das? Lernen 3.0 steht für eine neue, spielerische und höchst wirksame Methode, bei der man in Bewegung lernt.

Lernen 1.0 ist das klassische Lebenslernen oder Lernen on the job. Kinder erwerben sich die ganze Muttersprache mit einem riesigen Wortschatz und der richtigen Satzstruktur dieser Sprache durch Beobachten, Austesten, Zuhören, Nachahmen. Ebenso werden die Kenntnisse der Bewegungen erworben. Auch die meisten Kulturtechniken, z.B. die Technik des Essens, wird auf eine spontane lockere Art erworben, oft auch aufgrund der Vorgaben von anderen Kindern oder der Eltern.

Lernen 2.0 ist die Art und Weise, wie man in der Schule bis heute meist lernt. Informationsaufnahme im Sitzen übers Gehör und die Augen. Hier kommen die verschiedensten Lernmethoden zum Einsatz: Sich ein Bild von etwas machen, aus Texten exzerpieren, Kärtchen schreiben, Listen erstellen, Diskutieren, Mindmap, Lernen am Internet.

Mit den Methoden des Lernens 1.0 und 2.0 ist der Mensch bekanntlich zu erstaunlichen Lernleistungen fähig. Jugendliche, die tibetische Medizin studieren, müssen jährlich bis zu 20‘000 Zeilen Text auswendig lernen. Viele Schüler kennen den Begriff ,Pauken‘ und sind relativ erfolgreich damit. Vor allem in der Lernwelt 2.0 vergisst man leider oft, dass Lernen automatisch und spielerisch vor sich gehen kann, eben, so, wie wir es im Kindesalter mit den Methoden von 1.0 erfahren hatten.

Lernen 3.0: Basierend auf den Forschungen von Prof. Dr. Eva Banjay und als Reaktion auf viele des Lernens überdrüssige Jugendliche haben wir nach Alternativen gesucht. So machten wir automatisch die Entstehung des neuen Lernens 3.0 mit. Lernen 3.0 heisst, sich in einen optimalen Lernzustand bringen und sich dabei in einem Höhenflug-Zustand bewegen. Langjährige Forschungen haben gezeigt, dass das Gehirn dann besonders aufnahmefähig ist, wenn ein freudiger Flow-Zustand entsteht, der dem sogenannten ‚runner’s high‘ ähnlich ist. Ebenso hat sich herausgestellt, dass ein solcher Zustand durch Bewegung in wenigen Minuten erzeugt werden kann. Die Forschung schreibt diesem Zustand folgende Eigenschaften zu:

Reduzierter Betrieb im Gehirn. Weniger Streuung der Gehirnaktivität, bei stärkerem Fokus auf sich selbst. Dabei Spass am Tun, während man fasziniert ist, von dem, was man tut.

Im April 2013 erschien die erste Lauf-Lern-App, bei der Lernen 3.0 für das Thema Rechtschreibung zum Einsatz kommt.  https://itunes.apple.com/ch/app/rechtschreibung-app/id624448427?mt=8  und http://www.ribauxpartner.ch/rechtschreibung-und-lesen/app-beschreibung/

Ihr

Claude Ribaux